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Gesundheit und Fun

Gutes Stroh für gesunde Kaninchen

Stroh ist nicht nur ein gutes Einstreumaterial, gerade für langhaarige Kaninchen, in dessen Fell sich oft Streu sammelt und zu Verfilzungen führt, sondern dient dem nagefreudigen Langohr auch als Knabbermaterial mit Beschäftigungs- und Spaßeffekt.
Es enthält Mineralien, Vitamine und Aufbaustoffe, die besonders leicht verdaulich sind und die Darmmotorik in Bewegung halten, ohne jedoch dem Kaninchen unnötige "Fettmacher" zu zuführen. Die Zahnpflege gibt es gratis, ohne Mehraufwand dazu.

Schon beim Strohkauf sollte man genau auf die Qualität achten. In abgepackten Folienbeuteln kann man das Stroh natürlich nicht so gut beurteilen, als wenn man es direkt vom Landwirt erhält. Außerdem lagert das Stroh beim Bauern auf einem trockenen Dachboden mit ausreichender Luftzirkulation. In den Plastikbeuteln kann es schon mal vorkommen, dass sich Schimmel bildet und das Stroh beim Auspacken muffig riecht.

Auf keinen Fall gehören Käfer, Milben, kleine Zweige oder Unkraut ins Stroh. Die können für das Tier nämlich genauso schädlich sein wie Staubpartikel.
Am besten man schneidet vor dem Kauf ein Strohbund auf und macht den Test:

  • Riecht das Stroh frisch oder ist es feucht?
  • Staubt es oder krabbeln Tierchen darin herum?
  • Und nicht zuletzt sollte man auf die Farbe achten.
Alles in Ordnung ist bei gelbem Stroh; sind die Halme aber ziemlich dunkel oder womöglich noch mit (roten) Pilzen befallen, dann heißt es "Hände weg".

Ob man gehäckseltes oder nur grob gepresstes Stroh verwendet, spielt bei der Saugfähigkeit keine Rolle. Auch die Wahl der Strohsorte ist Geschmackssache - Gersten- und Roggenstroh ist im Allgemeinen weicher als Weizenstroh.

Wenn man zu Hause größere Mengen Stroh einlagert, sollte man sich immer einen trockenen aber zugleich luftigen Ort aussuchen. Absolut schädlich für das Stroh sind ein feuchter Untergrund oder ein undichtes Dach, durch das stetig Wasser tropft.
Wenn man das Stroh zum Schutz mit Plastikfolie abdeckt, sollte es nie ganz luftdicht verschlossen werden, sondern immer noch "atmen" können.

http://www.stroh24.de/

Steffen Persiel 12-2002


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